Boris Palmer, was würden Sie heute nicht mehr sagen?
Shownotes
"Wir schaffen das nicht" als Antwort auf Merkels "Wir schaffen das" in der Flüchtlingskrise. Die bewusste und wiederholte Nutzung des N-Worts. Ein unpassender Judenstern-Vergleich. Die Frage "Welche Gesellschaft soll das abbilden?" im Hinblick auf eine Werbekampagne, in der auch Menschen mit Migrationshintergrund zu sehen waren. Oder der Satz: "Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären" in der Corona-Pandemie.
Eklats und Skandale um Boris Palmer gab es viele. Nach 27 Jahren bei den Grünen sah er sich gezwungen, auszutreten.
Seither ist er parteilos, und es ist ruhiger geworden um ihn. Er hat sich einen Coach gesucht, um sich im richtigen Moment zu beherrschen. Und er hat sich entschieden, sich seine Schlachten lieber selbst auszusuchen.
In Tübingen ist das Bild ein anderes: Dort wurde er dreimal zum Oberbürgermeister gewählt, dort bringt er Projekte voran, oft pragmatisch und lösungsorientiert, zetert gegen Bürokratie und kämpft für mehr Ökologie.
Beim Bamberger Literatur-Festival BamLit las er aus seinem neuen Buch "Wir machen das jetzt", das er gemeinsam mit der bekannten Tübinger Notärztin Dr. Lisa Federle geschrieben hat. Vorher gab es einen fränkisch-schwäbischen Talk, den wir heute mit Auszügen aus der Lesung als "BamLit"-Spezial veröffentlichen.
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